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Erlebnis-Tipps

Story behind Vol. 9: Schlafen unter 1.000 Sternen

Sternenhimmel über dem Bett, Bergpanorama direkt vor der Kuppel und morgens vom ersten Sonnenstrahl geweckt werden: Wer in einer Bubble-Suite übernachtet, bekommt ziemlich genau das Gegenteil eines klassischen Hotelzimmers. Keine langen Hotelflure, keine hohen Wände, keine Bettenburg. Stattdessen wird die Schweizer Natur selbst zum Teil des Zimmers.

Gemeinsam mit mydays lassen sich drei verschiedene Varianten der Bubble-Suites erleben: die Sternengucker-Suite in Wallis und Vella, die Deluxe-Suite in Graubünden und in Wallis sowie die Bergfenster-Suite in Graubünden, Vella und Wallis.

Was sie verbindet: möglichst viel Landschaft und möglichst wenig dazwischen. Die Sternengucker-Suite ist vollständig transparent und holt Himmel, Berge und Umgebung unmittelbar ans Bett. Die Deluxe- und Bergfenster-Suite öffnen sich hingegen gezielt zur Landschaft und schaffen durch geschlossene Bereiche mehr Privatsphäre.

Hinter der Idee stehen die langjährigen Freunde Josua und Nico, die nichts weniger vorhatten, als die Schweizer Berge zum Hotelzimmer zu machen und damit einen Nerv treffen. Denn Schlafen unter freiem Himmel ist kein Nischentrend mehr, wie die Buchungsdaten von mydays zeigen: Bereits im vergangenen Jahr hat sich die Nachfrage in der Gesamtkategorie mit einem Plus von 116 Prozent mehr als verdoppelt. Und die Begeisterung für diese außergewöhnlichen Übernachtungen hält auch 2026 an: Allein zu Jahresbeginn legte die Nachfrage im Vorjahresvergleich um weitere 57 Prozent zu.

bubble hotels in den bergen

Von 08/15-Hotellerie zu Nächten mitten in der Natur

Die Idee für die Bubble-Suites entstand 2021. Nico brachte Erfahrung aus der Hotellerie mit, Josua aus Softwareentwicklung und Online-Marketing. Gemeinsam wollten sie ein Übernachtungskonzept schaffen, das näher an der Natur ist als ein klassisches Hotelzimmer und trotzdem Komfort bietet.

Im Mittelpunkt steht dabei das Erlebnis: Kopf aus, rein in die Schweizer Berge. Übernachten an Orten, an denen normalerweise kein Hotelzimmer stehen würde, mit Sternenhimmel über dem Bett und Natur direkt vor der Kuppel.

Ihre ersten Standorte eröffneten die beiden gemeinsam mit landwirtschaftlichen Betrieben. Heute arbeiten sie je nach Region auch mit Hotels, Bergrestaurants und Tourismusdestinationen zusammen. So entstehen Bubble-Suites an besonderen Orten, ohne dass dafür klassische Hotelanlagen gebaut werden müssen. Mittlerweile gibt es 25 Einheiten an mehr als zehn Standorten in der Schweiz.

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Ein Konzept, das mitwandert

Was heute selbstverständlich zwischen Bergpanorama und Sternenhimmel steht, war anfangs echte Pionierarbeit. Die ersten Bubble-Suites bauten Josua und Nico gemeinsam mit ihren Vätern auf – ohne handwerklichen Hintergrund, dafür mit viel Learning by Doing.

Gerade die mobilen Holzkonstruktionen mussten so entwickelt werden, dass sie auch an abgelegenen Standorten funktionieren und nach Saisonende auch wieder abgebaut werden können. Über die Jahre wurden Materialien, Bauweise und Logistik deshalb immer weiter optimiert.

Heute ist aus der improvisierten Anfangsphase ein durchdachtes Konzept geworden, das Naturerlebnis, Mobilität und Komfort optimal miteinander verbindet.

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360 Grad Natur – oder doch lieber ein bisschen Privatsphäre?

Auch die Bubble selbst wurde über die Jahre weiterentwickelt. Gestartet ist das Konzept mit einer komplett transparenten Variante für möglichst viel Natur, 360-Grad-Sicht und den Sternenhimmel direkt über dem Bett.

Mit neuen Standorten kam auch der Wunsch der Gäste nach mehr Privatsphäre hinzu. Heute gibt es deshalb drei unterschiedliche Modelle: Die Sternengucker Suite setzt auf maximale Transparenz, die Bergfenster Suite kombiniert freien Bergblick mit mehr Sichtschutz und die Deluxe Suite bietet zusätzlich mehr Raum und Komfort.

So kann jeder selbst entscheiden, was wichtiger ist: möglichst viel Rückzug oder möglichst viel Himmel.

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Schlechtes Wetter? Beste Aussicht.

Wer so nah an der Natur schläft, bekommt allerdings nicht nur Sonnenuntergang und Sternenhimmel mit. Auch das Wetter sitzt quasi mit im Zimmer.

Für starke Gewitter gibt es Sicherheitskonzepte und Ausweichmöglichkeiten bei den Partnern vor Ort. Normaler Regen muss die Nacht dagegen keineswegs ruinieren.

Im Gegenteil: Gerade dazu erhalten die Gründer überraschend viele positive Rückmeldungen. Während man bei schlechtem Wetter normalerweise möglichst schnell hinter vier Wänden verschwindet, bleibt man in der Bubble mittendrin. Draußen Regen, Wind und Wolken und drinnen ein geschütztes Bett und trotzdem freie Sicht auf das Geschehen.

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Hot Pot statt Hotelbar, Sternenhimmel statt Zimmerdecke

Die Bubble ist dabei nur ein Teil des Aufenthalts. Je nach Standort gehören ein Abendessen, ein Hot Pot mit Blick auf den Sonnenuntergang oder ein Frühstück beim Partnerbetrieb zum Erlebnis. An anderen Orten wird ein Frühstückskorb für die eigene Terrasse bereitgestellt.

Auch die Lage selbst prägt den Aufenthalt: Abends fällt der Blick in den Sternenhimmel, morgens direkt auf die umliegende Berglandschaft. Jeder Standort setzt dabei etwas andere Schwerpunkte.

Dass die Bubbles auch als besonderer Anlass gebucht werden, zeigte sich bereits bei der ersten Übernachtung: Sie wurde für einen Hochzeitsantrag genutzt. Weitere folgten.

Die meisten Gäste bleiben eine Nacht. Das Konzept richtet sich damit vor allem an Menschen, die für kurze Zeit abschalten und bewusst Natur erleben möchten.

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Sanfter Tourismus mit Bergblick

Die Bubble-Suites setzen bewusst auf ein anderes touristisches Modell als klassische Großunterkünfte. Statt große Kapazitäten zu schaffen, entstehen kleine, mobile Einheiten in Zusammenarbeit mit Hotels, Bergrestaurants, Destinationen und weiteren regionalen Partnern.

Gerade für Schweizer Bergregionen ist das interessant: Viele Orte sind stark vom Wintergeschäft abhängig und suchen zusätzliche Angebote für die wärmeren Monate. Die Bubbles schaffen neue Übernachtungsmöglichkeiten, ohne dass dafür große Hotelanlagen gebaut werden müssen.

Auch Nachhaltigkeit ist Teil des Konzepts. Die Betreiber beteiligen sich am Schweizer Nachhaltigkeitsprogramm Swisstainable. An fast allen Standorten kommen die Unterkünfte laut Josua komplett ohne Strom aus. Größere Materialien wie Holz werden möglichst regional bezogen, auch bei Betrieb und Bewirtschaftung wird mit Partnern aus der jeweiligen Region gearbeitet.

Gäste erhalten zudem Hinweise für einen respektvollen Umgang mit den Naturgebieten vor Ort. Ziel ist es, touristische Wertschöpfung in die Regionen zu bringen, ohne gleichzeitig große Besucherströme zu erzeugen.

So entsteht ein Tourismusmodell im kleineren Maßstab: mit überschaubarer Infrastruktur, regionalen Partnern und einer Landschaft, die nicht bebaut, sondern bewusst in den Mittelpunkt gerückt wird.

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Die Bubble-Suites bei mydays

Wer selbst ausprobieren möchte, wie wenig Zimmerdecke eine Nacht braucht, kann bei mydays drei unterschiedliche Bubble-Erlebnisse buchen.

Bei der Bubble Übernachtung in der Sternengucker-Suite steht die maximale Transparenz im Mittelpunkt. Viel Himmel, viel Schweizer Natur und möglichst wenig zwischen Bett und Sternen.

Die Bubble Übernachtung in der Deluxe-Suite verbindet das Naturerlebnis mit mehr Platz und einem großzügigeren Raumgefühl.

Bei der Bubble Übernachtung in der Bergfenster-Suite richtet sich der Blick gezielt in die Landschaft. Die teilweise transparente Konstruktion verbindet Bergpanorama mit mehr Privatsphäre.

Drei unterschiedliche Bubbles, aber dieselbe Idee: gemeinsam in die Schweizer Natur und Berge, Wetter und Sternenhimmel Teil des Hotelzimmers werden lassen.

Die nächste Ausgabe von „Story behind“ folgt schon bald.

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